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Es werden Posts vom November, 2016 angezeigt.

Speakup - eine alternative ChatApp

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Eigentlich ist diese Chat-App nicht für die breite Öffentlichkeit konzipiert, sondern für den Universitätsbetrieb. Ziel der App ist es, die Diskussion einer Modul-Klasse zu ermöglichen und zu befördern.

Studierende können Fragen an den Dozenten stellen und somit natürlich auch an die Klasse und sie können Dozentenfragen an die Klasse beantworten. Zudem können Studierende Fragen die von Studierenden im Backchannel gestellt werden gewichtet werden. So hat der Dozierende schnell einen Überblick über die brennendsten Fragen.

Zur Aktivierung des Publikums werden neuerdings sog. Klickerfragen gestellt. Die Universität Zürich betreibt dazu ebenfalls eine WebSeite mit der entsprechenden App. Hier wird das Ganze Instant-Respond-Class-System genannt. Der Dozent stellt der Klasse eine Frage mit möglichen Antworten. Die Klasse antwortet und augenblicklich wird das Resultat an die Wand projiziert. Damit soll die Zeit vorbei sein in der Dozierende Fragen stellt und niemand getraut sich das eis zu …

UPC und die Notwendigkeit einer Content Marketing Strategie

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Durch einen Blogbeitrag eines Studenten im Rahmen meiner Digital-Marketing-Vorlesungen wurde ich auf eine Problematik der heutigen Kommunikation aufmerksam gemacht.

Der Student dekonstruiert mit Leichtigkeit die Kommunikationsmassnahmen im Bereich Spots von UPC und macht klar, wie unklar die Kundenansprache und die richtige Botschaft von UPC geworden ist. Durch einen quasi historischen Vergleich aller bekannten und immer noch zugänglichen Spots. Diese sind ohne viel Aufwand nach wie vor zu finden (Das Internet vergisst nichts...)

Nach Carlos Real, Schauspieler, Stefanie Berger, Standup Comedian, ist jetzt Michelle Hunziker darum bemüht, das Publikum von UPC richtig anzusprechen und für das Haus UPC zu gewinnen.

In der Tat, der Spot ist bemühend, die Präsentation Hunzikers eher peinlich und das technische Resultat des Spots etwa so gut wie die Leistungsqualität von UPC. (Ich kann es subjektiv beurteilen, ich bin (noch) Kunde der Firma.) Ist das die eigentliche Botschaft? Das man gegen…

WebSummit 2016 Lissabon - eine erste Bilanz

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Vor sechs Jahren fand zum ersten Mal ein WebSummit in Dublin mit 400 Teilnehmenden statt. Rasch entwickelte sich der Event und stiess binnen fünf Jahren an die Grenzen der Stadt Dublin. Mehr war nicht möglich also suchten die Organisatoren eine andere europäische Stadt und entschieden sich schliesslich für Lissabon. Über 53'000 Teilnehmende aus über 130 Ländern folgten dem Ruf und überfluteten für vier Tage die Stadt am Tejo mit seinen etwas mehr als 500'000 Einwohnern. Ds Davos der Geeks, schrieb ein Medium. In der Tat.

Man kann im Rahmen eines Posts einer solchen gigantesken Veranstaltung nicht gerecht werden. Zu viele Eindrücke, zu viele Menschen, zu viele Startups und zu viele neue Webideen überfluteten den Besucher.

Die Bilder zeigen ein paar Impressionen von Startups, die um Investoren-Aufmerksamkeit kämpften. es gab kaum ein Bereich für den es keine Idee gab. Disruptive Konzepte allerdings waren keine zu entdecken. Oder verbargen sich diese in abstrakten Umschreibungen, u…

Lauterkeit der digitalen Werbung bei Nahrungsmittel - ein Fallbeispiel

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Eines ist sicher, der Verlust der traditionellen Medien hat auch seine Nachteile. Als sich das Geschäftsmodell Tageszeitung/Werbeauftraggeber noch in idyllischen Gefilden abspielte, bildete die Anzeigenabteilung des Verlags noch so etwas wie ein Gewissen. Jedes vorgelegte Inserat wurde nicht angenommen und zurückgewiesen. Ein minimales Mass an Redlichkeit wurde damals gelebt. Eine gewisse Selbstregulierung funktionierte, ohne das der Staat einschreiten musste. Redlichkeit in der Werbung ist zumindest in der Schweiz nicht gesetzlich geregelt. Sie wird von einer Stiftung, der  Schweizerischen Lauterkeitskommission garantiert. Sie ist Anlaufstelle für Beschwerden.

Demgegenüber lässt das Internet heute viel mehr zu als es früher möglich war. Eine effektive Kontrolle gibt es nicht. Wird unlauter geworben auf dem Gebiet der Schweiz und es ist nachweisbar, dass die Webseite auf einem Schweizer Server liegt, dann kann man dagegen Beschwerde führen als wäre es ein Inserat geworden. Nur was, wen…