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Es werden Posts vom Oktober, 2016 angezeigt.

Individual Pricing vs. Predictive Pricing

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Die reale Welt lernt immer mehr von den Internet-Geschäftsmodellen. Predictive Pricing und Individual Pricing auf der Basis von Analysen von Kundenverhalten sind Innovationen von Amazon, Reiseplattformen wie Fluggesellschaften und AirBnB.

Nun geht die MIGROS über zur individuellen Bepreisung gewisser Produkte aufgrund ihrer Datenanalysen aus der Cumulus-Datensammlung. Das ruft nun dieselbe Kritik hervor wie bei einem entsprechend ähnlichen Versuch der COOP, die von solchem Verhalten abrücken musste. Vorläufig. Nun geht die MIGROS in den Lead und versucht ihr Glück.


DIE NZZ titelt Click-Bait-mässig: Die Reichen bezahlen mehr! 20 Minuten zog die Story heute nach.
Nun, als nicht Reicher könnte mir das ja egal sein. Nur, ich glaube nicht, dass sich diese Versuche der Grossisten auf die Reichen fokussieren. Sondern dass nämlich dort Marge abgeschöpft wird, wo es unausweichlich ist für den Konsumenten. Denken wir etwa an Pumpers. Oder an Biogemüse oder andere unverzichtbare Produkte des täglic…

Mobile Payment - setzt sich 2017 durch?

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ITReseller berichtet, dass immer noch über 60 Prozent des alltäglichen Konsums in der Schweiz mit Bargeld bezahlt. 1990 lag dieser Wert bei 90 Prozent, wie die Erhebungen der Schweizer Nationalbank (SNB) zeigen. Rund 10 Prozent aller Bezahlungen werden mit der Kreditkarte und die restlichen gut 30 Prozent mit Debit-Karten getätigt. Aber auch die durchschnittlichen Transaktionsvolumina von Kredit- und Debit-­Karten in der Schweiz haben in den letzten zehn Jahren kontinuierlich abgenommen. So lag das durchschnittliche Transaktionsvolumen 2005 bei 186 Franken für inländische Kreditkarten und bei 83 Franken für Debit-Karten. 2014 sank dieser Wert auf 118 Franken für Kreditkarten und auf 69 Franken für Debit-Karten. Gleichzeitig hat die Anzahl der Transaktionen aber signifikant zugenommen, wie die Studie der SNB zeigt. Dadurch sind auch die Transaktionskosten für Händler gestiegen, während die Bequemlichkeit für den Konsumenten, etwa über die Möglichkeit des kontaktlosen Bezahlens, an Bede…

eShopping löst offensichtlich Einkaufstourismus ab

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Heute gab die Post bekannt, dass sie täglich 20'000 Luftpolstercouverts und Kleinpakete aus China abwickelt. (Siehe Artikel im Der Bund.) Trotz der krassen Menge ist das kein Geschäft für die Post, weil sie von der chinesischen Post keine ausreichende Kostendeckung erhalten hat. Das soll sich nun ändern.

Bereits im Januar 2016 berichtete 20 Minuten, dass die Post bei den chinesischen Päckli die Kosten nicht decken kann. Ab Grenze bis zum Empfänger der Sendung zahlt die Post die Zeche, resp. wir alle, die nicht in China einkaufen und der Post eklatante Gebühren zahlen müssen. Im Juni zieht der Tagesanzeiger die Geschichte nach und weiss von einer Verachtfachung des Geschäftsvolumens seit 2012 und anhaltendem Wachstumsraten von gegen 50% zu berichten.

Auch in dieser Woche berichtete die Handelszeitung, dass der grenznahe Einkaufstourismus nach Deutschland offenbar rückläufig ist. Das zeigt nebenstehende Grafik der Six Group, die die Umsätze mit der Maestrokarten ausgewertet hat.

Die Sc…

Samsung vs. Apple?

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Galaxy Note 7 ist ein Desaster für Samsung. 2.5 Mio. dieses Produktes musste Samsung zurückrufen. Ein Schaden von über 1 Mia- $ soll Samsung damit entstanden sein.
Den Imageschaden kann man kaum bemessen.

Wie kann so etwas geschehen?

Man konnte lesen, dass Samsung zu früh auf den Markt kam, um Apple zu schlagen, deren iPhone 7 schon angekündigt war. Dabei hätte Samsung gewusst, dass die Schale in der neben Rechner, Screen eben auch die sich nun entzündende Batterie befindet, zu klein war. Dass so die Batterie gepresst wurde und darum zu heiss werde. Kam dann noch dazu, dass das Ersatzgerät ebenfalls zu brennen begann. Wirklich ein Desaster dieser bei genauer Betrachtung völlig unsinnige Wettbewerb.

Unsinnig deshalb, weil sich Samsung auf der völlig falschen Ebene mit Apple misst. So wie viele Konsumenten auch, hat Samsung die Strategie von Apple nicht verstanden. Dabei wurde die in aller Deutlichkeit von Tim Cook vor zwei Jahren (?) an einer seiner Keynotes offenbart. Apple erschliesst s…

«Wir wollen unser Baby wach, intelligent, ohne Bullshit»

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Das sagt einer der bekanntesten und profiliertesten Journalisten des Tags-Anzeiger, Constantin Seibt, der per Ende Jahr seinen "sicheren" Arbeitsplatz aufgibt und gemeinsam mit anderen ein neues Journalismus orientiertes Medium aufbauen will und somit ins Risiko geht.


Gestern kamen erste, vermutlich gezielte Gerüchte auf. Dies im Zusammenhang mit der bekannt gewordenen Kündigung von Seibt beim Tages-Anzeiger. Es wird auf die Webseite eines Projekt-R mit .construction als Domian Extension verwiesen. Neben knappen Infos und dem Hinweis auf eine angesagte Rebellion, kann man seine Mail-Adresse hinterlassen, um direkt aus dem Projekt heraus informiert zu werden.

Leider ergaben meine Recherchen keine Hinweise darauf, wer neben Seibt noch hinter dem Projekt steht. Die Seite wurde bei einem Pariser Host und Registrarplatziert.(.construction - eine hübsche Idee, seine Spuren zu verschleiern. Ein Indiz, dass hier technisch und internetphilosophisch kompetente Leute am Werk sind.) 

Heute…

Lifestyle Drinks - Cider und sein Digitale Vermarktung, eine Fallstudie

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Redbull kann als Vorbild gelten, wie man aus Zuckerwasser und einigen unbekannten Aromastoffen, und ein paar wilden Gerüchten ein unglaubliches Geschäft machen kann. Mit etwas gutem Willen sind die Gerüchte als Storytelling zu identifizieren, mit etwas bösem Willen waren es ein paar groteske Lügen. Taurin sei das Wundermittel, das aus Redbull mehr macht als nur Zuckerwasser. Ein paar übertüchtigte Beamte glaubten und setzten das Wasser auf die Sperrliste und verboten Redbull. Von da an war es geschehen. Redbull setzte zum Welterfolg an und der Erfinder Dietrich Mateschitz stieg vom einfachen Marketingleiter zum x-fachen Milliardär und reichsten Österreicher auf. Seine Leistung war ein Marketingkonzept, dass diese Bezeichnung wirklich verdient. Und: das man für Wasser jeden Preis verlangen kann, wenn man nur eine schillernde Geschichte rund herum baut und unterhält.

Die Getränkebranche hatte von Redbull zu lernen. Und sie lernte wie folgender Post aufzeigen sollte. Zum Beispiel die Bier…