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Es werden Posts vom September, 2016 angezeigt.

Material Design - Wie gestaltet man Webseiten?

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Material Design ist ein Buzzword, das seinen Anfang bei Google nahm. Google will damit Webdesignern eine/ihre Designsprache näherbringen, die nicht nur bei der Gestaltung von Webseiten, sondern auch bei Android-Apps, dienlich sein soll.
Dem Material Design steht das sog. Flat Design gegenüber. Beiden Ansätzen ist gemein, dass sie auf grosse Bilder, Icons, Schriften sowie grossflächige Design-Elemente setzen.


Im Gegensatz zu Flat Design setzt Material Design auf Funktionalität, weniger auf Ästhetik. Ziel ist es, die Interaktion zwischen Anwendung und Benutzer zu erleichtern.

Google's Webseite zum Thema ist wirklich gründlich und vermittelt Erkenntnisse in aller Tiefe. Ein Besuch für Design-Interessierte lohnt sich auf alle Fälle.

Hier ein paar zusammenfassende Themen als Teaser um was es geht.

Wo Licht ist, ist auch Schatten
Die Szenerie einer Webseite oder eines Smartphone-Screens wird wie auf einer Bühne ins beste Licht gerückt und jeder Gegenstand angestrahlt. "Ambient lights&qu…

Smartwatch Made in Switzerland - 1,2 oder 3?

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Das, liebe Leserinnen und Leser, ist Marketing vom Feinsten. Jean-Claude Biver beherrscht Storytelling wie kein anderer mehr in der Schweiz. Ich bekenne mich nicht als Fan von Biver, er ist mir für sein Alter viel zu hitzköpfig, nervig und irgendwie auch besserwisserisch. Diese subjektive Wahrnehmung muss nicht der Wahrheit entsprechen. Aber so kommt Biver bei mir an und meine, dass das nicht nötig wäre. Zu genial und zu gut positioniert sich Biver mit seiner TAG Heuer Smartwatch. Er und seine Mitarbeiter haben begriffen, was da abgeht in der Welt der Wearables. 

Und offenbar zahlt es sich aus, innovativ zu sein und Risiken einzugehen. TAG Heuer jubelt über steigende Umsätze, auch dank der TAG Heuer Connected Watch. Logisch, profitiert die Marke auch sonst. Wer erfolgreich mitmischt an der Digitalen Front, macht auch sonst gute Produkte.

Wäre mir die TAG Heuer Connected Watch nicht als Uhr zu teuer, ich besässe längst eine. Mehr als für eine Apple Watch habe ich nie bezahlt für einen H…

Siroop und alle anderen - E-Commerce Report Schweiz 2016

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Laut Urs Schäppi, CEO der Swisscom, im CASH, ist man mit der Entwicklung von Siroop seit seiner definitiven Lancierung im Mai zufrieden, will aber dem Startup zwei Jahre Zeit geben um sich zu entwickeln. Dann wird Kassensturz gemacht. Schäppi rechnet mit einer längeren Durststrecke, bevor man sich mit Amazon vergleichen zu können.

Amazon schwebt wie ein Damoklesschwert über dem Schweizer Detailhandel, der mit seinen Online-Plattformen nicht so richtig abheben will. Es ist ja auch kein Wunder, stecken doch traditionelle Händler so massiv in der Klemme, aus der es schier keinen Ausweg gibt. 

Amazon und viele andere Anbieter aus dem Ausland haben den Vorteil der ganz grossen Skaleneffekte und bieten ihre Ware weit unter dem Schweizer Preis an. Die Umkehrung, dass ein Schweizer Anbieter auch ins Ausland liefert, ist mir nicht bekannt. So kommt es, dass Schweizer Anbieter im Internet dieselben Preise für die Ware verlangen wie im Laden. Alles andere würde sie kannibalisieren. 

So stellt sich …

Industrie 4.0 - hat bei Feintool Einzug gehalten

In der Schweiz gibt es nicht wenige Zulieferer der Autoindustrie. Die Digitale Transformation fordert von diesen Firmen heute jede Menge Investitionen in Innovationen. Ihr Stichwort ist Industrie 4.0.


Eine Vorzeigefirma ist das Schweizer Industrieunternehmen Feintool in Lyss. Sie verschläft Industrie 4.0 offensichtlich nicht wie ein Blick auf deren Webseite zeigt.

Mit FEINmonitoring bietet Feintool ein web-basiertes Wartungs- und Analysetool, das den technischen Zustand der Feinschneidpressen von Feintool kontinuierlich überwacht und die gewonnen Daten analysiert. Insbesondere diese Datenanalyse hat Feintool in den letzten Monaten nochmals deutlich erweitert.  Nach dem Grundsatz „Was man nicht messen kann, kann man nicht lenken“ ist FEINmonitoring Bestandteil und Grundlage für das Feintool Wartungskonzept Smart Maintenance. „FEINmonitoringermöglicht es, Probleme früh zu erkennen. Smart Maintenance nutzt diesen Vorteil, um durch bedarfsgerechten Unterhalt die Anlagen-Verfügbarkeit zu ste…

Telefonbuch verso Social Media

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Man hört und liest es überall, besonders aktuell rund um die Abstimmung über das Nachrichtendienstgesetzes. Mit Social Media sind wir als Individuum derart transparent geworden, dass es eigentlich keines Geheimdienstes mehr bedarf.

Stimmt es wirklich, dass wir zum gläsernen Bürger geworden sind? In der Mehrheit vermutlich schon. Ich habe einmal den direkten Vergleich gemacht zwischen Telefonbuch und Social Media.

Was verriet uns früher das Telefonbuch? Ein Telefonbuch ist übrigens tatsächlich ein Buch, das Adressen und Telefonnummern aus einer bestimmten Region beinhaltete. Für all jene Generationen, die das nicht mehr erlebt haben.

In meinem Beispiel zeige ich das Suchergebnis Hans Müller. Wenn man nicht wusste, wo der Hans Müller wohnte, blieb einem nichts anderes übrig als die Nummer 111 zu wählen und nachzufragen. War damals bei einem Allerweltsnamen keine leichte Sache. 

Heute kann man da schon selber fündig werden, wenn man sich bei der Recherche in sozialen Plattformen etwas ausken…

Apple Ride Sharing

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Bob Mansfield ist der neue Chef beim Apple Car Projekt, das unter dem Titel Titan läuft. Mansfield hat eine bewegte Geschichte bei Apple, scheint aber irgendwie zum harten Kern zu gehören. Der schnelle Wechsel weist auf die Qualitäten eines Change Managers hin. Wertvoll muss er auf alle Fälle sein, erhielt er doch beim vorletzten Wiedereinstieg eine Aktienoptionspaket von 85 Mio. $.

Nun wurde Mansfield an die Spitze des Apple Car Projektes gestellt, worauf die Gerüchteküche von einem neuen Fokus bei diesem Projekt wissen will. Was Apple wirklich tut und wo hinaus das Engagement laufen soll, ist bis zum heutigen Tag öffentlich nicht bekannt. Dass sich Apple für CarPlay ein Team von 1'000 Personen leistet, ist wohl kaum anzunehmen. Mansfield rapportiert direkt an Tim Cook, CEO von apple. Das bedeutet eine Aufwertung der Funktion, denn Mansfields Vorgänger hatte an Dan Riccio zu berichten und dieser erst an Cook. Unter Mansfield arbeitem drei Apple Veteranen. John Wright leitet das So…

Gamification - Eine Fallstudie zu viralem Effekt

Die Zürcher Fachhochschule für Kunst bietet seit geraumer Weile die Ausbildung zum Game Designer an. Nach Jahren des Aufbaus zeichnet sich nun ab, dass sich diese Innovation mehr als nur lohnt. Neben der guten Organisation scheinen die Verantwortlichen auch ein gutes Händchen für Talente zu haben. Absolventen machen mehr und mehr auf sich aufmerksam und es bildet sich rund um Zürich eine regelrechte Branche mit ausgewiesenen Fachleuten.

Einer von ihnen ist Christian Etter. Er spielte ganz am Anfang der Erfolgsserie Breaking Bad eine wesentliche Rolle für deren späteren Erfolg. Ersteuerte nämlich ein interaktives Game bei, das dann viral ging in genau zu jener Community führte, die dann die Serie zum Erfolg trug.



Breaking Bad from Etter Studio on Vimeo.

AMC als Produzent der Serie musste ein Problem der Absenderkompetenz lösen. AMC war vorher für Familienunterhaltung bekannt. Unter diese Kategorie fiel Breaking Bad nicht. Damit konnte AMC nicht im grossen Stil Werbung machen, sondern muss…