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Es werden Posts vom August, 2016 angezeigt.

Data Catcher Protection - Oder: Wie man die Datenfänger in den Roggen lockt - Eine Anleitung gegen Datenschnüffelei

Verstehen Sie mich bitte falsch. Ich meine es nicht lustig. Wie im Roman "Der Fänger im Roggen" einen schottischen Liedtext falsch versteht (siehe hier) und Kinder vor dem Absturz über eine Klippe bewahren will, will ich mithelfen, dass Sie, der oder die Lesende, nicht Opfer zu werden von den selber geschaffenen Datenbergen und zu verhindern, nicht darüber abzustürzen. Wir alle sind wirklich mehr als gefährdet. 

Eben wurde bekannt, dass Dropbox gehackt wurde und über 60 Mio. Nutzer betroffen sind. Das sind kriminelle Vorgänge, die uns zu fürchten Anlass geben müssen. Aber nicht nur die Kriminellen, auch die professionellen Datenfänger sind uns permanent auf den Fersen und sammeln auf Teufel komm raus unsere digitalen Fussabdrücke. Was mit dem gewonnenen "Datenschatz" alles angestellt wird, darüber berichte ich laufend unter dem Stichwort Big Data.
Aber nicht nur Private gehören zu der Spezies Datenfänger, sondern auch die Staaten. Das mag harmlos sein, solange der G…

Digital Car Company? - So geht grüne Wirtschaft!

Seit Tesla die Autoindustrie von hinten aufrollt, Google und Apple sich um neue Automobilekonzepte bemühen, ist das Ende der Autoindustrie zu Ende. Wir erleben es, wie sich ein Massenprodukt neu erfindet und binnen einer Dekade zu völlig neuen Mobilitätskonzepten finden wird. Alleine diese Digitale Transformation wird zu einer neuen Wirtschaftsblüte führen. Grüne Wirtschaft inklusive! Am Ende dieses Zyklus wird kein Schwarzes Gold mehr verbrannt. Nicht von Autos auf alle Fälle.

Tesla gibt den Takt und das Konzept vor. Dabei steht nicht einmal der Elektromotor als solches im Vordergrund, sondern die Definition, was ein Auto in Zukunft sein wird.
Tesla hat aus dem Auto eine Software-Plattform gemacht. Apple bläst ins selbe Horn. "Ein Auto ist für Apple nichts anderes als ein anderes mobiles Endgerät, nicht mehr als eine andere Form des iPhones!", meinte kürzlich sinngemässder Projektleiter bei Apple. Tesla selber wandelt sich inzwischen selber vom Autobauer zum Energiekonzern. …

Daten spenden, Leben retten - Big Data genossenschaftlich statt gewinnorientiert

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MIDATA.coop geht einen ungewöhnlichen und ziemlich schweizerischen Weg, um Daten für die Gesundheitsforschung verfügbar zu machen, ohne dabei den grossen Reibach machen zu wollen. 


Ab 2016 bietet Midata sicheren Online-Speicherplatz für Gesundheitsdaten für alle an. Damit soll die Möglichkeit geboten werden, Gesundheitsdaten zu spenden und so die Erforschung von Krankheiten zu ermöglichen.

Midata will rund um den Globus den Menschen helfen, gemeinnützige MIDATA-Genossenschaften zu gründen, Mitglieder derselben zu werden und so seine Daten sicher speichern und verwalten und den kontrollierten Zugriff auf diese Daten haben zu können. Midata-Mitglieder können dann selber ihre persönlichen Daten visualisieren und analysieren. Sie können dann auf Anfrage von Midata ihre Daten für medizinische Forschung und klinische Studien freigeben und so aktiv zum Forschungserfol beitragen.
Midata sieht sich als Daten-Treuhänder und garantiert für die Sicherheit der Daten und dass damit keine Geschäfte bet…

Bericht von der Pokémon Go Marketing-für-kleine-Unternehmen-Front

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Wie ich in meinem Post zum Thema "Wie kleine Unternehmen von Pokémon GO profitieren können", berichtet habe, gilt es die quasi in den Schoss gelegten Möglichkeiten des erhöhten Passantenverkehrs zu nutzen.

Das kann man natürlich nur dann wirklich gut, wenn man sich mit Pokémon GO selber auseinandersetzt und die Chancen verstehen lernt.

Die Raiffeisen-Bank Filiale Burgdorf hat das offenbar weder verstanden noch getan. Davon zeugt ein halbseitiger Bericht in 20 Minuten.

Als Verantwortlicher würde ich mich für derartige Publizität alles andere als freuen. Es mag sein, dass in der Tat ein Problem besteht. Es aber auf diese Weise zu lösen, zeugt nicht eben von Professionalität.

Ohne die örtliche Situation zu kennen, hätte ich für Abfalleimer und Sitzbänke gesorgt, die man im Raum dieser Arena temporär sicher untergebracht hätte. Oder vielleicht gäbe es in der Bank selber ein ungenütztes Büro, das man originellerweise als Pokémon GO Zone hätte herrichten können. Schlau wie ich bin…

Der Horror von Big Data - die andere Seite der Medaille

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Acxiom - eine Fallstudie

Als Marketer mit digitaler Ausprägung bin ich von den technischen Möglichkeiten selbstverständlich hoch begeistert. Der Horror jedes Marketers ist der sogenannte Streuverlust. Dieser entsteht unvermeidlicherweise bei jeder Promotionsaktivität. Noch ist er kaum zu vermeiden. Man meint mit Streuverlust all jene Empfänger einer Werbebotschaft, die aus unterschiedlichsten Gründen mit der Botschaft gar nichts anfangen können. Besonders eben keinen Nutzen aus ihr ziehen die Möglichkeit haben. Also muss die Botschaft auch nicht überbracht werden. Denn das Überbringen kostet auf jeden Fall Geld. Viel Geld sogar, je weniger man weiss, wer die Botschaft empfangen wird.

Big Data nun ist das grosse Versprechen, den Streuverlust gegen Null Kosten verschwinden zu lassen. Dazu braucht es die Datenanalyse aus allen möglichen Datenquellen. Wo Geld gespart werden kann, finden sich sehr schnell Unternehmen, die das grosse Geld wittern. So eine Unternehmung stelle ich hier mit Acxi…

Wie können kleine Unternehmen von Pokémon Go profitieren?

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Wie funktioniert Pokémon Go?


Am 6. Juli 2016 wurde Pokémon Go in den USA durch die Mobile-App-Firma Niantic und The Pokémon Company lanciert. Inzwischen ist Pokémon Go in über 35 Ländern verfügbar und wird Schätzungen zufolge von mehr als 30 Millionen Benutzern gespielt. Pokémon Go ist für iOS und Android verfügbar.
Die mobile Version baut auf dem ursprünglichen Spielekonsole von Nintendo auf. Dank GPS und Kamera entsteht eine Augmented Reality Anwendung. Einmal aufgestartet sieht man eine abstrahierte Karte der Umgebung in der man sich gerade befindet. Geht man herum, passt sich die Karte sofort an. Das funktioniert sowohl auf dem Fahrrad wie auch im Auto. (Fahrzeuglenker sollten auf vielfache Empfehlung während der Fahrt darauf verzichten Pokémon Go zu spielen...)
Pokémons erscheinen dann wann immer sie wollen. Eine Regel wann dies geschieht, ist nicht erkennbar. Dass sie aber erscheinen, kann man sowohl mit persönlichen Lockstoff des eigenen Avatars provozieren, aber auch indem man ei…