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Wie schaffen Siroop, Amazon oder Alibaba an der Kundenbindung?

Ein Bachelor-Student will das systematisch untersuchen und bittet um Unterstützung seiner Umfrage. Ich bitte Sie, meine Leser, daran teilzunehmen. Hier geht es zur Umfrage.

Natürlich weiss ich es nicht besser und bin sehr an den Ergebnissen dieser Studie interessiert. Eines kann ich allerdings heute schon sagen. Die Gemeinschaftsfirma der COOP und Swisscom wird so wie sie heute dasteht, keine Chance haben, den Kampf des Online-Handels zu gewinnen.

Ich gab im letzten November eine Sammelbestellung bei Siroop auf und bin bis zum heutigen Tag in Bürokratie verwickelt, dass es ein Graus ist. Siroop hat völlig unmögliche Prozesse aufgesetzt, nämlich solche, in die der Kunde ungewollt verwickelt wird. Man muss sich mal vorstellen, man geht in ein Kaufhaus, füllt seinen Warenkorb und bekommt Fisimatenten über sechs Monate lang.

In meinem Fall wurden Waren nicht geliefert, aber belastet, dann gut geschrieben, zum Teil via Kreditkarte verrechnet und zum Teil auf Email-Rechnungen ausgestellt. D…

Tierisches im Online Marketing

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Während einer Nationalratskampagne vor einigen Jahren versuchte ich herauszufinden, welche Art von Texten und Motiven ich die BernerInnen via Facebook ich dazu bewegen konnte, mich auf ihren Wahlzettel zu schreiben. Lauf Facebook war es mir möglich, 220'000 BernerInnen via diese Plattform zu erreichen. Ich beschloss mich auf die urbanen Frauen zu konzentrieren, die ich praktischerweise aus den Städten/Agglomerationen Bern, Biel, Thun, Langenthal, Interlaken herausfiltern konnte. So erhielt ich eine Anzahl potentieller Empfängerinnen, die mein Budget bei voller Ausschöpfung nicht sprengen würden.

Nun stellte sich mir die Frage, zu welcher Art Bild welche Botschaft passen würde und so den Klick auf den Link zu einer Seite wahrscheinlich machte. Ich versuchte es zuerst mit meinem Bild und einer nüchternen Botschaft. Ergebnis: kaum Reaktionen. Ich versuchte es mit lockeren Anspielungen, witzigen Aussagen mit unterschiedlichen Bildmotiven. Der Zuspruch wuchs, aber ein Dialog it den pote…

Der Aufschrei der Woche: Wie Valora an ihren Kiosken Daten sammelt

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Wär es nicht ernst es wäre zum Lachen. Da geht die MIGROS über zum Individual Pricing und es scheint nur einige wenige Konsumenten zu interessieren, ausser jenen, die sich ärgern, weil sie mit der neuen Menge Rabattkärtchen nicht zu schlage kommen. Nun wird bekannt, dass die Valora ihre Kunden und Passanten via WLAN ausbaldowert und die halbe Schweiz steht Kopf. Ziemlicher Verhältnisblödsinn.

Immerhin, bei Valora scheint es weniger Schlafmützen zu geben als früher. Vor gut 10 Jahren stellte ich nämlich der Valora im Auftrag von Nokia eine Lösung vor, wie sie ihre Kiosks zu Bluetooth-Hotspots aufrüsten hätten können und derart die Frequenz erhöht hätten. Weil im Hintergrund ein Inhalteportfolio bestehend aus Spielen, Musiktunes usw. bereit gestanden hätte. Ein neues Geschäftsmodell in Ergänzung zu Kaugummi und Printmedien. Aber ich war zu früh und für Nokia zu spät. So läuft das eben in der Digitalen Transformation.

Zum damaligen Zeitpunkt gaben sich die CEOs bei Valora die Türfallen in …

Big Data im Marketing

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Seit geraumer Zeit spukt in Marketing-Kreisen das Gespenst namens Big Data herum. Wie so oft wenn Buzzwords die Runde machen, weiss jedeR etwas mehr als der oder die andere und auf jeden Fall besser als die/der andere Bescheid. Sturm im Wasserglas also? Ja und nein. Seit letzten Wochenende im Das Magazin ein Artikel erschien, der in einer Reportage aufzeigte, wie eine englische Firma bei der Brexit-Abstimmung und der Trump-Wahl eine Rolle spielte, indem sie Erkenntnisse aus dem Bereich Psychographie, Daten aus der Social Media Wolke und anderen nicht näher bezeichneten Quellen bündelte und daraus Folgerungen zog, um Abstimmungen und Wahlen beeinflussen zu können.

Ob nun diese neue Annäherungsweise in Abstimmungs- und Wahlkämpfern tatsächlich einen entscheidenden Einfluss haben auf das Resultat, wissen wir wissenschaftlich abgesichert (noch) nicht so genau. Das soll in diesem Post aber auch keine weitere Rolle spielen. Ich zeige hier auf, was gegenwärtig im Konsumgütermarketing gespielt…

Wenn es dreimal klingelt ist es nicht der Milchmann, sondern der Pizzamann, der das Headset bringt!

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Endlich herrscht Wettbewerb in der Schweiz. Dank eCommerce und Online Handel. Noch letzte Woche hatten die Siroop-Leute ein müdes Lächeln für meine Forderung nach dem Same-Day-Delivery-Service. Ich schätze die Lage so ein, dass das nicht in allzu ferner Zeit der Match entscheidende Vorteil ist.


Siroop macht aber genau das Gegenteil. Ich bestellte am 25. November einen regelrechtem Warenkorb bestehend aus zwei Flaschen Portwein, zwei DVD's und zwei kabellose Headsets. Das sind bei Siroop vier verschiedene Lieferanten. Die erste DVD war am nächsten Tag bereits im Briefkasten. Der Portwein erreichte mich gestern. 5 Tage Lieferzeit für einen Lagerartikel. Naja. Heute erreicht mich die Email, dass die beiden Headsets nicht lieferbar seien wegen Lieferschwierigkeiten des Lieferanten. Ich entschied mich für das Produkt nach Preisvergleich und wunderte mich noch, wie billig Siroop das anbieten konnte. Nun ja, ich habe sechs Tage verloren und muss jetzt anderswo Ersatz suchen. Siroop aber m…

Speakup - eine alternative ChatApp

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Eigentlich ist diese Chat-App nicht für die breite Öffentlichkeit konzipiert, sondern für den Universitätsbetrieb. Ziel der App ist es, die Diskussion einer Modul-Klasse zu ermöglichen und zu befördern.

Studierende können Fragen an den Dozenten stellen und somit natürlich auch an die Klasse und sie können Dozentenfragen an die Klasse beantworten. Zudem können Studierende Fragen die von Studierenden im Backchannel gestellt werden gewichtet werden. So hat der Dozierende schnell einen Überblick über die brennendsten Fragen.

Zur Aktivierung des Publikums werden neuerdings sog. Klickerfragen gestellt. Die Universität Zürich betreibt dazu ebenfalls eine WebSeite mit der entsprechenden App. Hier wird das Ganze Instant-Respond-Class-System genannt. Der Dozent stellt der Klasse eine Frage mit möglichen Antworten. Die Klasse antwortet und augenblicklich wird das Resultat an die Wand projiziert. Damit soll die Zeit vorbei sein in der Dozierende Fragen stellt und niemand getraut sich das eis zu …

UPC und die Notwendigkeit einer Content Marketing Strategie

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Durch einen Blogbeitrag eines Studenten im Rahmen meiner Digital-Marketing-Vorlesungen wurde ich auf eine Problematik der heutigen Kommunikation aufmerksam gemacht.

Der Student dekonstruiert mit Leichtigkeit die Kommunikationsmassnahmen im Bereich Spots von UPC und macht klar, wie unklar die Kundenansprache und die richtige Botschaft von UPC geworden ist. Durch einen quasi historischen Vergleich aller bekannten und immer noch zugänglichen Spots. Diese sind ohne viel Aufwand nach wie vor zu finden (Das Internet vergisst nichts...)

Nach Carlos Real, Schauspieler, Stefanie Berger, Standup Comedian, ist jetzt Michelle Hunziker darum bemüht, das Publikum von UPC richtig anzusprechen und für das Haus UPC zu gewinnen.

In der Tat, der Spot ist bemühend, die Präsentation Hunzikers eher peinlich und das technische Resultat des Spots etwa so gut wie die Leistungsqualität von UPC. (Ich kann es subjektiv beurteilen, ich bin (noch) Kunde der Firma.) Ist das die eigentliche Botschaft? Das man gegen…