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Konzept der Selbstvermarktung im digitalen Zeitalter

Noch nie stand berufliche Weiterbildung derart oben auf der Prioritätenliste der ins Berufsleben eintretenden Generationen wie heute. Fast möchte ich sagen, dass es kaum mehr Beschränkungen gibt wenn es um die Weiterbildung geht. Talent alleine genügt da nicht mehr. Wissen und immer wieder neues Wissen ist unabdingbar geworden in einer Zeit des permanenten Wandels. Vorbei ist die Zeit der soliden Erstausbildung, die in früheren Generationen über die ganze berufliche Lebensspanne reichte.
In Zeiten, in denen von Hebammen der Masterabschluss verlangt wird, um neues Leben auf die Welt zu bringen, liegt es auf der Hand, dass auch der eidgenössische Berufsabschluss kein Garant mehr ist für eine sichere und bruchfreie berufliche Zukunft. Ein Bachelor-Abschluss muss sein, ein Master dann, wenn man auch Teil wichtiger Projekte werden will. Deshalb ist es klug, sich einen kurz-, mittel- und langfristigen Plan zurecht zu legen, was man sich wann aneignen will.
Nun ist es für das CV wichtig, all d…

Rentner zu mieten

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Noch bin ich nicht pensioniert, doch reagiere ich auf das Wort Rentner, wenn es an mir vorbei schwirrt. Denn allzu fern ist die Befreiung aus dem Arbeitsprozess bei mir auch nicht mehr.

Heute schlug mir das Wort völlig unerwartet in einer studentischen Arbeit entgegen. Thema der Arbeit war ganz generell die Rekrutierung und wie sich das Thema Personal in der Digitalen Transformation darstellt und weiter entwickelt. Die Autoren wiesen unter vielem anderen auf die Plattfrom Rent a Rentner hin.

Für einmal beschreibe ich hier nun nicht ein disruptives Projekt, sondern eine wirklich neue, originelle Idee einer Social Media Plattform, die es verdient bekannter zu werden.

Zwar haben sich schon mehr als 4000 Rentnerinnen und Rentner registriert. Aber bei einem Bevölkerungsanteil von fast 2 Mio. Menschen jenseits von 60, ist das nun doch gar etwas wenig.



Es mag viele Gründe geben, warum sich Seniorinnen und Senioren (noch) nicht auf dieser Plattform bewegen. Möglich, dass ihnen die gewählte Anspra…

Smart Cities an der CES - ein Milliardenmarkt nimmt Fahrt auf.

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Diesen Post widme ich der diesjährigen CES 2018, die das Thema "Smart Cities" auf die Traktandenliste setzte. Die Consumer Electronic Show CES findet alljährlich  im  Monat Januar in Las Vergas statt. Ab heute bis am 12. Januar 2018 zeigt die Ausstellung alles was mehr oder wenige reif für den Markt ist. Die kommenden Tage berichte ich aus der Ferne darüber und aktualisiere diesen Posts regelmässig.

Dieses Jahr wird die Firma Bosch in der Sonderhalle für 'Smart Cities' mit von der Partie sein. In einem Artikel im Handelsblatt wird dargestellt, warum Bosch am bis ins Jahr 2020 auf rund 35 Milliarden Dollar geschätzten Investitionsmarkt aktiv sein wird.

Bosch ist gemeinsam mit den deutschen Autobauern unterwegs die Selbstfahrenden Autos der Zukunft zu bauen. Auch dieses Thema sthet im Fokus der diesjährigen CES, wie folgendes Video zeigt:







Die neuen Geschäftsmodelle der Autoindustrie

Bislang war es ja so, dass sich die Autobauer auf allem möglichen Ebenen einen Wettbewerb geleistet haben. Und seit klar ist, dass es weltweit Überkapazitäten im Autobau gibt, verläuft der Wettbewerb nicht mehr nur über den Preis und die schier unaufhörliche Ziselierung der nützlichen und umnützlichen Zubehöre, sondern mehr und mehr auch auf der Ebene neue Geschäftsmodelle, angeregt durch die Digitale Transformation. 

Es zeichnet sich eine vermutlich intensiv geführte Diskussion darüber ab, was ein Auto in Zukunft sein wird. Meine Sicht auf die Dinge klärte sich mit der Bemerkung des Apple Chef-Car-Ideologen als er sagte, "dass ein Auto für Apple nicht mehr ist als ein weiteres mobiles Device". Mit andern Worten, ein Auto ist in Zukunft viel Software und etwas Hardware. Nochmals mit anderen Worten: eine Auto ist eine Plattform wie etwa iTunes oder etwas überzeichnet gesagt, in Zukunft lade ich mir meine Autobestandteile, meine Features von iTunes herunter wie eine App, ein iB…

IOTA - Blockchain für Fantasten

Bitcoin und Etherum sind heute in aller Munde. Dabei wird nicht verstanden, dass es noch unzählige andere gibt wie auf der Wiki-Seite nach zu lesen ist.

Bei aller Nüchternheit in Sachen Kryptowährungen sollte es doch auch erlaubt sein, seiner Fantasie grenzenlose Freiheit zu gönnen. Hier mein Tipp in welche Richtung eine solche Fantasie gehen könnte: IOTA.
Internet of Things ist an sich wirklich keine Fantasie mehr. IoT ist bereits im Gebrauch und treibt viele Produktentwickler an. Warum also nicht eine Währung, die dazu dient Gadgets untereinander mit IOTA zahlen zu lassen? Sollte es nicht so kommen, ist doch alleine die Webseite von IOTA.org ein Besuch wert.

Digitalisierung und Waffen

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Interpretiere ich es falsch, wenn der Kommentator euphorisch berichtet, dass Atombomben nicht mehr nötig seien, weil wir jetzt sehr intelligente Drohnen haben?

In einer zivilisierten Gesellschaft muss es möglich sein, bei aller Euphorie für technologische Entwicklungen auch Grenzen zu setzen. Mir graut vor dem amerikanischen Waffengesetz, dass möglicherweise jedem Amerikaner erlaubt, eine solche Drohne zu besitzen.

War of Talents - Neue Digital Jobs bei Nestlé

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Auch Nestlé hat Bedarf an jungen Talenten und muss sich um die Besten bemühen. Das dürfte mitunter auch der Grund sein, warum Nestlé das Global Digital Team in der attraktiven, pulsierenden Stadt Barcelona angesiedelt hat und nicht im beschaulichen Vevey. Wenn reizt es nicht, dabei zu sein, wenn es darum geht Brand Custzomer Journeys zu kreiieren?

Nestlé sucht die "Brightest minds in Digital". Gesucht sind ExpertInnen in Mobile Apps, eCommerce, Web CMS, IoT, Social Channels, Analytics, eRetailing. Die Titel der Mitarbeitenden sind animierend: Digital Architects, Business Analysts, Project Managers und Solution Leads.
Besonders erwähnt wird, dass die Angestellten von überall auf der Welt her kommen. Ein echter Challenge! Also, auf nach Barcelona?

Hier gehts zum Job-Werbespot für digitale Talente.


Pronto - Bald 1 Million Views für einen CH-Trap

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Schweizer Trap fristet wohl eher ein Nischendasein und hat es schwierig, die Massen zu erreichen. Sieht man von den Dancehalls ab.

Doch einer scheint es aus der Provinz auf einen ersten Platz geschafft zu haben. Der Solothurner Schweiz-Ghanaer Pronto (Senyo Mensah) lud vor einem Jahr sein Musikvideo "Clean" auf Youtube und darf ein Jahr später 923'769 Views zählen. Zu recht will ich meinen. Zum Einen fällt sein Video durch minimalen Aufwand, gutem Schnitt, vor mondäner, trefflicher Kulisse auf und zum Anderen präsentiert er einen fetten Sound mit anspruchsvollem engagiertem Text. Im Januar berichtete 20 Minuten über ihn und man feierte seine 30'000 Views auf YouTube. Seither ist die Post unglaublich abgegangen.
Das ist Selbstvermarktung auf hohem Niveau aus dem Bach. Kein Schein, sondern Sein. Ein Werk, echt und authentisch. So etwas führt auf die Erfolgsstrasse.
SRF3 hat ihn entdeckt und porträtierte ihn im Sendegefäss Reggea-Special am 7. November. Und einen Plattenve…

Die Manipulation die aus der Kälte kam - Aufruf zum Sit-Out

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Das hätten wir Pioniere der Sozialen Medien uns Ende der 90er nicht träumen lassen, dass sich in weniger als 20 Jahren die Mächtigen der Welt Social Media bedienen, um Krieg gegen uns Menschen zu führen. Wir müssen uns darüber Gedanken machen und uns klar werden, wohin das führt.


(Quellen:Fotografien von Artikeln aus dem TagesAnzeiger vom 15. November 2017)












Vielleicht müssen wir alle einfach einhalten und quasi ein virtuelles Sit-Out veranstalten. Einfach eine Weile mal auf das Checken und Kommentieren auf Facebook, Twitter Co. verzichten und Trump und Putin und Konsorten ins Leere laufen lassen.

Was ist passiert? Putin destabilisiert die Weltordnung, indem er Trollfabriken unterhält, die systematisch Unruhe stiften überall dort, wo gesellschaftliche Unruhe, Auf- oder Umbruch herrschen. Unstatthafte Einmischungen in Ländern ausserhalb Russland ist weder anständig noch statthaft. Europa destabilisieren, ist praktisch eine halbe Kriegserklärung.
Davon zeugen heute am 15. November 2017 zahlr…

Face to Face with Wyclef Jean at WebSummit 2017

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Man hat nicht jeden Tag die Gelegenheit einem der erfolgreichsten Musikproduzenten gegenüber zustehen und über 15 Minuten ein Handy Video aufzunehmen.  Mir bot sich die Chance, Zeuge zu werden wie Wyclef Jean über sein Projekt einer Digital Guitar sprach und dafür Coder sucht. Befragt vom Publikum am WebSummit 2017 in Lissabon.



Wyclef Jean ist Gründer der Gruppe The Fugees mit Pras Michel und Lauryn Hill. Weltberühmt wurde die Band mit dem Song Killing Me Softly With Song. 1993 erschien ihr Debütalbum Blunted On Reality. Der grosse Durchbruch gelang dem Trio mit ihrem zweiten Album The Score im Jahre 1996.
Wyclef Jean arbeitete als Produzent, Songwriter und Remixer mit allen Musikern mit Rang und Namen: Destiney Childs, Michael Jackson, Shakira, Simply Red, Santana, The Black Eyed Peas, Sinéad O'Conner, Mike Jagger usw. (Siehe Wikipedia, The Fugees)
Selbstverständlich kann man Wyclef Jean auch auf Twitter folgen.


(Bemerkung zum Post und zum Video: Kamera und Schnitt: Bruno Bucher, (Or…